Mitgliederversammlung in Andechs, 27.11.17

13 Mitglieder hat der OV Andechs derzeit, die meisten davon im Rentenalter. Acht davon waren zur Mitgliederversammlung in den Klostergasthof gekommen, eine beachtliche Quote von 62%.
Wie bekommt man mehr junge Andechser in die Politik und in die SPD? Diese Frage versuchte der Juso Hannes Wagner zu beantworten, der den Mitgliedern versprach, durch unterschiedliche Aktionen sich der Jugend im Ort anzunehmen. Die Jusos werden künftig mehr im Ort präsent sein.
Nach einer ausführlichen Analyse des Bundestagswahlergebnisses für Andechs listete der OV-Vorsitzende Peter Eberl die umfangreiche Arbeit der zweiköpfigen Gemeinderatsfraktion (Christian Kaiser und Peter Eberl) auf, auch wenn sie nicht immer erfolgreich war. So setzten sich die Gemeinderäte vergeblich für einen besseren Trinkwasserschutz ein. Bei der sich schwierig zu gestaltenden Auswahl eines Architektenbüros für die neue Sporthalle konnten Dr. Solveig Groß und Peter Eberl dem Gemeinderat durch eine naheliegende, aber für das Gremium ungewöhnliche Methode zur raschen Entscheidung verhelfen.


Nach Andechs wollen viele und so wird der Druck, Bauland auszuweisen, für die Gemeinde immer dringender. Hier plädiert die SPD für einen Ausbau mit Augenmaß. Auch müssen die Folgen für die Infrastruktur bedacht werden: Neue Straßen, Parkplätze, Schulen und Kitas. Angesichts des massiven Flächenverbrauchs in Bayern gilt es genau zu planen – was tut der Gemeinde noch gut und was wird zu viel? Genau zu diesem Thema hat der Kreisverband am 2./3. Februar eine Klausurtagung angesetzt.
Über die Arbeit im Kreisverband und im Kreistag (Sachstand Gymnasium Herrsching, FOS Starnberg, Inklusion, Haushalt Landkreis) informierte die stellv. Kreisvorsitzende Sissi Fuchsenberger.
Als Delegierte für die KV-Konferenz wurden Johannes Pain und Christian Kaiser und als Ersatzdelegierte Christl Lautenbach und Karl Strauß gewählt.
Karl Strauß und Dr. Solveig Groß gehören nicht mehr dem Gemeinderat an und der Vorsitzende Peter Eberl bedankte sich bei den beiden verdienten Kommunalpolitikern mit je einem Rosenstock.

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